„Sägen“ schreibt auch Episoden


Was so ein Sägebogen erzählen kann

Aus dem Bauch heraus, hatte ich doch einfach klick gemacht und mir den Sägebogen aus den Staaten bestellt.
Es musste einfach sein.
Wer kennt das nicht… oder?

Eigentlich wusste ich, das ist nicht wirklich nötig, brauche ich nicht, denn ich habe einen guten Sägebogen. Und doch schrie da etwas in mir, den möchte ich haben, gefällt mir soooo gut.

Also habe ich einfach bestellt, hohe Portokosten klar. Die Günstigsten mit langer Lieferzeit als Zugeständnis habe ich dann gewählt. Aber Vorfreude ist die schönste Freude, es kann ruhig etwas dauern bis der Sägebogen eintrudelt.

Und dann Post, ein Brief, irgendwas vom Zoll, das Wort USA war im Brief-Fenster sichtbar.
Aha, die Säge, mein gutes Stück ist da. So schnell?
An den Zoll und die dazugehörenden Gebühren hatte ich natürlich nicht gedacht und an das Abholen dort sowieso nicht.

das Paket

Also hin, war nicht so weit, Gelsenkirchen geht ja noch zu fahren. Natürlich bin ich ohne Rechnung hin gefahren, aber es klappte trotzdem.
Einen ganz besonderen Dank an die Mitarbeiter der Zollstelle Uferstraße in Gelsenkirchen. Es war vielleicht nicht der exotischte Gegenstand dort; nur einen Goldschmiede-Sägebogen gibt es dort bestimmt auch nicht alle Tage zu bewundern. Und sogar die Gebühren (sie sind nach Gesamtsumme festgelegt) hielten sich dann doch auch noch in Grenzen. Auch wenn ich das Paket nicht in die Goldschmiede geliefert bekommen habe, das Öffnen war trotzdem spannend.

Nun ist sie „Meine“, nicht nur mit Designer-Optik sondern auch mit toller Handhabung.

Ab und an sind diese eigentlich „unnötigen“ Teilchen etwas für die Seele, in diesem Fall für meine Goldschmiede-Seele 😉

Beste Grüße
Ihre Heike

Schlüsselanhänger aus Silber mit ausgesägtem Motiv, einem chinesischem Sternzeichen

Weitere Einblicke in eine Goldschmiedewerkstatt:
Sägen, die Erste
Goldschmiedetag