Zwei „Goldschmiedinnen“ zu Gast

am Goldschmiedewerktisch

oder einen eigenen Ring anfertigen

Das Wochenende vor Ostern hatte ich sehr netten Besuch in meiner Werkstatt. Im Rahmen eines Goldschmiedetages, gleich eine Auszeit nehmen, etwas Anderes entdecken, sich handwerklich betätigen… kamen zwei angehende „Goldschmiedinnen“ zu mir, um sich den Traum eines selbst angefertigten Schmuckstücks zu ermöglichen.

Nach vorherigen Austausch der Wünsche und Möglichkeiten, wurde das zu fertigende Schmuckstück entwickelt.

Es wurde ein anregender Tag. So motivierte und geschickte Damen zu Gast zu haben, macht einfach nur Freude. Nach einer handwerklichen Einführung ging es sofort ins Zurichten des Materials für die Ringe. Es wurde immer spannender, die Vorfreude auf die Endprodukte stieg mit jeder Stunde.

Da es schwierig ist sich konstant auf absolut exaktes Arbeiten zu konzentrieren und dazu die ungewohnten Handhabung mit Sägebogen, Feilen etc. gab es eine Mittagspause zum entspannen in einem schönen Recklinghäuser Lokal.

Danach ging es weiter mit einer schwierigen Arbeit, dem Löten der Ringe. Selbst dieses wurde mit Bravour gemeistert. Perfekte Fugen, nichts verschmorte, ich konnte nur staunen bei dieser Leistung von zwei „Laien“.

Und dann erst die fertigen Schmuckstücke, absolute Hingucker, die sich richtig sehen lassen können und genauso von einem gelernten Goldschmied gefertigt sein könnten.

Dieses Ergebnis lässt sich sicherlich nur in kleinsten Kursen erzielen, wenn man individuell aufeinander eingehen kann.

So macht es Spaß mein Wissen, meine Kreativität, meine Leidenschaft für Schmuck weiterzugeben.

Auf noch viele Goldschmiedinnen und auch Goldschmiede zu Gast – Goldschmiede-Entdecker … an einem Goldschmiedetag.

Beste Grüße
i
hre Heike